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Samstag, 30. Januar 2010

Arctic Tale


"...at the edge of the world there's a watery light that is filtering down from the heavens..."




In meiner Vorstellung steht man am Rande der Welt, oder eben in der Arktis, auf der größten Ebene die man sich vorstellen kann, die Sonne strahlt so hell, sodass man meinen könnte, alles Licht der Welt strahlt hier, hier für einen Moment nur für mich.
Man ist vollkommen erfüllt von Glückseligkeit, alles ist weiß, glitzert und funkelt wie frisch gefallener Neuschnee. Nur ist dies kein Neuschnee, das gibt dem Ganzen einen Hauch von Ewigkeit.
Auch von Neuanfang.
Von Perfektion und Vollkommenheit.
Aber auch von Ende, kein trauriges, bedrückendes, sondern das, in das man sich reinstürzen möchte, wie ein Engel der vom Himmel fällt, würdevoll und nur glücklich.

Ich denke wenn man so etwas schönes gesehen hat, so etwas unsagbar Schönes, so etwas Vollkommenes, dann macht einem der Tod nichts mehr aus, dann ist auch das Unausgesprochene klar, das alles ergibt einen Sinn.

In meiner Vorstellung.
Irgendwann möchte ich diesem Moment erleben, ob ich dafür in der Antarktis stehen muss, werden wir sehn, aber diesen Moment in dem ich vollkommen ausgefüllt bin mit Glückseligkeit und ich mich darüber freue, dass ich leben darf, den meine ich.

Heute.

Heue ist mein Tag, hab ich soeben beschlossen.
Der Morgen war fantastisch und auch die weitere Tagesplanung sieht bis jetzt nicht schlecht aus. Ich habe endlich mal wieder ausgeschlafen, überhaupt, meine Nacht war perfekt.
Dann wurde ich von den hellsten Sonnenstrahlen der Welt an der Nase gekitztelt und - nach mehrmaligem umdrehen - habe ich diese auch gebührend gewürdigt. Dann musste ich an die wunderschöne Textzeile denken: "...at the edge of the world there's a watery light that is filtering down from the heavens..."
Wie auch immer, ich möchte Corpus Delicti jedem zeigen, den ich kenn. Am einfachsten gelänge die mit einer Aufführung, aber man kann kein 263 Seiten langes Buch aufführen. an muss kürzen. Aber in diesem Buch sollt keines der perfekt gesetzten, ausagekräftigen Wörter gestrichen werden, kein einziges. Also freue ich mich alleine über diese gelungene Aneinanderreihung von einzelnen Buchstaben zu etwas ganz großem.
Heute wird mein Tag!
Mit diesem Wetter, was wil man mehr? Ich bin glücklich, ich erfreue mich an allem, der Sonne, dem Schnee, der ein wenig vor sich hin glitzert, der Musik, dass ich weiß, dass ich die beste Freunde der Welt habe, den tollsten Vater überhaupt, der auch die aller coolste Freundin hat, die man haben kann. So :)

Dienstag, 26. Januar 2010

Faszinierend.

Soziale Interaktion ist eine so faszinierende Sache.
Wie viel man mit einem Gespräch verändern kann, ich meine im kleinen, in einem einzelnen Menschen.
Nur mit Worthülsen kann man das ganze Weltbild auf den Kopf stellen.
Ich sag ja, Sprache ist was unglaublich faszinierendes . Natürlich könnte man auch ohne Sprache kommunizieren, aber wie man mit Hilfe von ein paar Bewegungen der Lippen, Verformungen der Mundhöhle und ein bisschen Zungengymnastik sein ganzes Leben erzählen kann, das GANZE!
Das ist so beeindruckend!
Man benötigt eigentlich nur ein paar Minuten um sich anderen Menschen vollkommen zu offenbaren.
Eigentlich.
Oft reichen ein paar Minuten wohl nicht aus, das mag sein.

Samstag, 9. Januar 2010

Das ist Kunst.


Ich finde dieses Foto so unsagbar schön.
Unbeschreiblich.
Wenn man weiß, was die Frau auf dem Bild durchgemacht hat, ist es noch viel faszinierender.

Ich mag stilvolle Aktfotos allgemein gern, der Fokus liegt nur auf dem Menschen, schon dass alleine lässt das Modell natürlich und vor allem schön wirken. Wenn dies nun noch eine Frau mit so einem schönen Körper ist, und dieser frei jeglicher Anzüglichkeit fotografiert ist, wow, das ist ganz großes Kino, das ist Kunst.

Ich bin begeistert, von der Frau auf diesem Foto, Waris Dirie und auch von ihrem Buch 'Wüstenblume'.
Es ist unterhaltend, leicht zu lesen und hat eine gute Länge, keine Frage. Aber vor allem der Mut und das Gefühl mit dem es geschrieben wurde ist mehr als beeindruckend. Empfehlenswert.

Diese Frau ist so außergewöhnlich.

Mir fehlen die Worte, ich denke es gibt nicht genug passende Adjektive die diese gezeichnete Schönheit beschreiben können.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Ich steh so auf warme Sommernächte...

...weil ich, wenn ich von den genialsten BohneAbenden nach Hause fahr, durch wundervoll lauwarme Luft fahr und ich deswegen schon einfach glücklich bin, schon ohne die zwei Stunden davor, die einfach purste Momentanität sind.

...weil ich einfach die Musik aus dem Sonnenhof hören kann, weil jeder sein Fenster auf hat und genießt.Und deswegen lebe ich auch lieber in einer Stadt wo man Wohnungen gegenüber hat, weil man so spürt wie andere Leben, wie alles pocht, vorallem in so lauen Nächten.

...weil einen einfach englische (!!) Radfahrer ansprechen.

...weil es einfach ist wie Urlaub.Nur die ganze Zeit, man fühlt sich so leicht, die Gedanken sind - egal wie traurig - vollkommen frei und es ist als flögen sie einfach wie bunte Schmetterlinge um meinen Kopf.

...weil man so viel schauen darf wie man will, weil keiner genervt ist.


Sommernächte sind so ziemlich die coolste Zeit überhaupt.Indeed.

Dienstag, 9. Juni 2009

Cities I've Visited